Im Kölner Karneval verändert sich zur neuen Session nicht nur musikalisch einiges. Gleich zwei bekannte Formationen verpassen ihrem Bühnenauftritt ein neues Erscheinungsbild: Die Funky Marys und die Klüngelköpp trennen sich von Outfits, die teilweise seit Jahrzehnten zu ihren Markenzeichen gehörten.
Bei den Funky Marys fällt künftig vor allem eine Farbe weg, die lange praktisch untrennbar mit der Gruppe verbunden war: das rot-weiße Karomuster.
Funky Marys: Schwarz und Pink statt rot-weißem Karo
Seit 2009 gehörte das rot-weiße Karomuster zum Erscheinungsbild der Funky Marys. Damit ist nun Schluss.
Unter dem Motto „Funky Marys 2.0“ setzt die Gruppe künftig auf eine neue Farbkombination: Schwarz und Pink sollen den Bühnenauftritt prägen.
Damit verabschieden sich die Funky Marys nach rund 17 Jahren von einem Look, der über viele Sessionen hinweg für hohen Wiedererkennungswert gesorgt hat.
Auch die Klüngelköpp ziehen sich um
Noch länger hielten die Klüngelköpp an ihrem bisherigen Bühnenstil fest.
Nach 23 Jahren werden Hosenträger und Chinos aus dem Bühnenoutfit der Band verschwinden. Stattdessen sollen die Musiker künftig mit Hemden, Westen und Jeans auftreten.
Ganz auf ein bekanntes Markenzeichen verzichten die Klüngelköpp allerdings nicht.
Die charakteristischen Schiebermützen bleiben erhalten.
Fans dürften die Musiker also auch im neuen Outfit weiterhin auf den ersten Blick erkennen.
Bühnenkleidung gehört im Karneval zur Identität
Gerade im Kölner Karneval ist die Kleidung vieler Bands weit mehr als eine Frage der Mode. Farben, Hüte oder bestimmte Kleidungsstücke entwickeln sich über die Jahre zu Erkennungszeichen – teilweise genauso wie bekannte Lieder oder Bandlogos.
Umso auffälliger ist es, wenn gleich zwei etablierte Formationen vor der neuen Session einen solchen Wechsel vollziehen.
Bei den Funky Marys fällt die Veränderung besonders deutlich aus: Nach fast zwei Jahrzehnten rot-weißem Karo beginnt mit Schwarz und Pink tatsächlich eine neue optische Ära.
Bei den Klüngelköpp fällt der Schnitt etwas behutsamer aus. Hosenträger und Chinos gehen, die Schiebermütze bleibt.
Spätestens auf den Bühnen der kommenden Session können die Jecken dann selbst sehen, wie sehr sich der neue Look vom gewohnten Erscheinungsbild unterscheidet.
