Der 11.11. bekommt in Köln eine neue jecke Adresse: Mit dem Kamelle-Festival feiert in diesem Jahr ein neues Veranstaltungsformat zur Sessionseröffnung Premiere.
Am Mittwoch, 11. November 2026, soll die Halle Tor 2 zum großen Treffpunkt für Karnevals- und Musikfans werden. Das Konzept verbindet klassischen Kölner Fastelovend mit Elementen eines Musikfestivals, einer Kneipe und eines Clubs.
Damit wollen die Veranstalter eine Alternative zu den bekannten Großveranstaltungen zum Sessionsstart schaffen.
Festival statt klassischer Karnevalssitzung
Wer beim Namen Kamelle-Festival an eine traditionelle Sitzung mit Elferrat und langen Wortbeiträgen denkt, liegt daneben.
Im Mittelpunkt stehen Musik, gemeinsames Singen und Feiern. Dafür soll nicht nur die eigentliche Veranstaltungshalle genutzt werden. Auch der Außenbereich und der Biergarten der Halle Tor 2 werden Teil des Festivals.
Bei passendem Wetter kann sogar das Dach des Biergartens geöffnet werden.
Die verschiedenen Bereiche sollen unterschiedliche Atmosphären bieten und den Gästen ermöglichen, zwischen Festival, Party und gemütlicherem Kneipen-Gefühl zu wechseln.
Bekannte Namen aus dem Kölner Karneval angekündigt
Musikalisch setzen die Veranstalter auf den Kölner Fastelovend. Für die Premiere werden zahlreiche bekannte Künstler und Bands aus der kölschen Musikszene angekündigt.
Ergänzt werden die Auftritte durch Mitsing-Elemente und verschiedene Mitmachaktionen.
Hinter dem neuen Festival stehen die Macher des Kamelle-Clubs, die ihr bisheriges Konzept für den Sessionsstart nun deutlich größer aufziehen.
Der 11.11. wird immer vielfältiger
Die Konkurrenz ist allerdings groß.
Hunderttausende Jecke zieht es zum Sessionsauftakt traditionell in die Kölner Innenstadt. Neben der großen Veranstaltung auf dem Heumarkt haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Partys und Veranstaltungen in Clubs, Kneipen und Veranstaltungshallen etabliert.
Das Kamelle-Festival setzt dabei bewusst auf ein eigenes Konzept: weniger klassische Sitzung, dafür mehr Festivalcharakter.
Ob sich daraus eine neue feste Größe im Kölner Veranstaltungskalender entwickelt, wird sich am 11. November erstmals zeigen.
Eines steht aber schon vorher fest: Die Auswahl für Jecke, die am 11.11. gemeinsam in die neue Session starten wollen, wird in Köln um eine Veranstaltung größer.
