Der Ehrenfelder Dienstagszug soll am 9. Februar 2027 wieder durch den Kölner Stadtteil ziehen. Doch die Finanzierung der beliebten Karnevalsveranstaltung wird zunehmend schwieriger. Der Festausschuss Ehrenfelder Karneval muss auf vorhandene Rücklagen zurückgreifen, um den Zug durchführen zu können.
Das erklärte Geschäftsführer Thomas Crumbach gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Insbesondere die gestiegenen Kosten für Sicherheitsdienste, Sicherheitskonzepte und die Absicherung von Fluchtwegen belasten die Veranstalter.
Rund 4.000 Teilnehmer erwartet
Für den Ehrenfelder Dienstagszug werden rund 4.000 Teilnehmer erwartet. Der Zug gehört damit zu den großen Veedelszügen im Kölner Karneval.
Die Finanzierung erfolgt unter anderem über Mitgliedsbeiträge, Teilnahmegebühren und Spenden. Diese Einnahmen reichen nach Angaben des Festausschusses inzwischen jedoch nicht mehr aus, um sämtliche Kosten zu decken.
Zusätzlich besteht Unsicherheit über die künftige finanzielle Unterstützung durch die Stadt Köln. Angesichts der angespannten Haushaltslage befürchten die Verantwortlichen mögliche Kürzungen kommunaler Zuschüsse. Eine solche Kürzung ist bislang nicht beschlossen.
Sponsoren und ehrenamtliche Helfer gesucht
Um den Dienstagszug langfristig zu sichern, sucht der Festausschuss weitere Sponsoren sowie ehrenamtliche Wagenengel und Zugordner.
Schulen und Kindertagesstätten sollen weiterhin kostenlos am Zug teilnehmen können. Auch bei der Gestaltung der Kostüme erhalten sie Unterstützung.
Damit möchte der Festausschuss sicherstellen, dass der Ehrenfelder Veedelskarneval trotz steigender Kosten für Kinder und Familien zugänglich bleibt.
Der Dienstagszug 2027 steht unter dem Motto „Ihrefeld, zesamme för morje“.
