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Musik

Barock, Schloss und Prinz Karneval: Höhner drehen aufwendiges Video zu „Dä Prinz“

Die Höhner setzen ihren neuen Sessionssong „Dä Prinz“ mit einem ungewöhnlich aufwendigen Musikvideo in Szene. Für den Dreh verwandelte sich das Schlosshotel Ramersdorf in Bonn-Beuel in eine märchenhafte Kulisse – inklusive barocker Kostüme, rund 50 Statisten und gleich mehrerer Prinzen.

Das fertige Video soll pünktlich zum Start der Karnevalssession veröffentlicht werden.

Höhner werden zur barocken Schlosskapelle

Für den Videodreh schlüpften Patrick Lück und seine Bandkollegen in historische beziehungsweise barocke Kostüme. Die Höhner treten in der Geschichte als Party-Band eines großen Schlossfestes auf.

Dabei nimmt es das Video mit historischen Epochen bewusst nicht allzu genau. Stattdessen soll eine humorvolle Fantasiewelt entstehen, in der verschiedene Zeiten und Stile miteinander vermischt werden.

Passend dazu wurden auch historische Instrumente eingesetzt.

50 Statisten und zahlreiche Kölner Tanzgruppen

Für die große Schlossparty waren rund 50 Statisten im Einsatz. Unterstützung bekamen die Höhner dabei aus dem Kölner Karneval.

Mitgewirkt haben unter anderem Mitglieder der Korpskapelle Jan von Werth, von Sr. Tollität Luftflotte, De Höppemötzjer, den Kölner Paulinchen, den Golden Girls & Boys sowie den Original Matrosen vum Müllemer Böötche.

Einige Beteiligte nahmen für den Dreh sogar eigens einen Tag Urlaub.

Fünf Prinzen fahren vor

Die Geschichte des Videos dreht sich – passend zum Titel – um mehrere Prinzen. In einer weißen Stretchlimousine fahren gleich fünf von ihnen am Schloss vor.

Unter ihnen befindet sich Konstantin Streifling, Sohn von Höhner-Musiker Jens Streifling. Bekannt wurde er auch durch seine Teilnahme an „Prince Charming“. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jessica übernimmt er eine Rolle in der Geschichte.

Darüber hinaus sollen zwei bekannte Kölner Persönlichkeiten mitspielen, deren Identität zunächst noch geheim bleibt.

Besonders jeck: Einer der Beteiligten verkörpert Prinz Karneval im echten Ornat. Für dessen Verwendung holten sich die Höhner zuvor das Einverständnis von Festkomitee-Präsident Lutz Schade.

Darum geht es bei „Dä Prinz“

Der eigentliche Song ist bereits seit Anfang Juli veröffentlicht. Inhaltlich spielen die Höhner mit der Frage, warum es eigentlich immer einen besonderen Anlass zum Feiern braucht.

Die Botschaft: Auch aus einem ganz normalen Tag kann etwas Besonderes werden – oder auf Kölsch gesagt: Man kann das Leben feiern, als hätte „dä Prinz Jebotsdaach“.

Im Musikvideo glauben die Gäste zunächst ebenfalls, dass einer der eintreffenden Prinzen Geburtstag feiert. Genau diese Erwartung wird anschließend aufgelöst.

Veröffentlichung zum Sessionsstart

Wann genau das komplette Musikvideo veröffentlicht wird, haben die Höhner noch nicht genannt. Fest steht jedoch: Es soll pünktlich zum Sessionsstart erscheinen.

Damit bekommt „Dä Prinz“ wenige Wochen vor dem 11.11. noch einmal einen zusätzlichen Schub – und die Höhner schicken ihren ganz eigenen Prinzen in die neue Karnevalssession.